Quentin Emery

Q & A

Wie bist du zum Modeln gekommen? War es dein Traum?

Schon seit meiner Jugend zieht es mich in die Welt der Mode, aber zu keinem Zeitpunkt wäre ich auf die Idee gekommen Model zu werden. Ich habe ursprünglich die Kunst des Lederhandwerks studiert. Vier Jahre habe ich hart an der Kunsthochschule gearbeitet, die dieses besondere Handwerk lehrt. Am Ende meines Studiums hatte ich das Glück, bei Chanel angestellt zu werden, wo ich zweieinhalb Jahre blieb. Ich komme aus Südfrankreich und musste für diesen Job meine Heimatstadt verlassen, um in die Modehauptstadt Paris zu ziehen. Dank dieses Jobs habe ich viele Leute in der Modewelt kennengelernt, auch aus der Fotografie und dem ganzen Universum, das damit zusammenhängt. In Paris geht alles schnell. Der Zufall wollte es, dass mir ein Fotoshooting angeboten wurde. Ich hatte keine Erfahrung, keine Ahnung, weil ich ja eigentlich hinter den Kulissen war. Da habe ich Taschen für Chanel gemacht und plötzlich stehe ich vor einer Kamera! Es hat mir sofort gefallen, denn ich musste bis dahin für alles hart arbeiten – schon in der Schule und Uni. Und plötzlich findest du dich in einem neuen Universum, in dem du viele neue Leute triffst, reist und einzigartige Erfahrungen teilst. Es war nie etwas, was ich wollte – die Möglichkeit, mich zu präsentieren. Ich bin das Risiko eingegangen, habe das Abenteuer gewagt, meinen Job gekündigt und habe diese Entscheidung nie bereut. Dank des Modelns konnte ich in alle Ecken der Welt reisen. In Städte, deren Namen schwer zu merken sind, aber auch in alle großen Modestädte. Ich denke, es gibt keine bessere Schule des Lebens, als all die Reisen, all die Erfahrungen und all diese unterschiedlichen Kulturen, die wir treffen.

Was war das aufregendste Shooting, das du bisher hattest?

Es ist sehr schwer zu sagen, welches meiner Shootings das aufregendste war. Aber ich denke, das Shooting, was mir sofort in den Sinn kommt, war einer meiner ersten Jobs für die LVMH-Group in Courchevel. Wir waren eine Gruppe von Models, die alle im „White Horse“, einem renommierten Hotel untergebracht waren. Alles war neu für mich. Ich erinnere mich, wie gestresst ich war, aber gleichzeitig auch von allem was um mich herum passierte, fasziniert war. Meine Kollegen waren aus aller Herren Länder, klar gab es da jede Menge Austausch und viel Neues zu lernen. Es bleibt eine meiner Erfahrungen, die mich am meisten geprägt haben.

Du liebst es zu reisen. Was war der schönste Ort, an dem du jemals warst?

Bevor ich mit dem Modeln anfing, war ich noch nie außerhalb Frankreichs. Tatsächlich sprach ich fast kein Englisch. Ich würde sagen, dass ich das Reisen auf der Reise lieben gelernt habe. Es macht süchtig, weil die Sinne ständig auf das lauschen, was um einen herum passiert, weil alles neu ist. Meine erste Reise ging zum Beispiel nach Taiwan. Es war nicht nur eine neue Stadt, sondern eine andere Schrift, eine neue Sprache, eine ganz andere Esskultur. Uns interessiert also offensichtlich alles, was wir aus diesen Eindrücken lernen können. Und ich denke, und das ist das Beste am Reisen – die Fähigkeit, sich anzupassen und so viel wie möglich von jeder Kultur aufsaugen zu wollen. Ich habe gemerkt, dass mich jede Reise nach und nach verändert. Eine Reise ist etwas Spirituelles. Ich denke, wir lernen, uns selbst zu entdecken. Deshalb habe ich es nie bereut, Frankreich verlassen zu haben. Ich habe mich für diese Erfahrung entschieden, die vielleicht ein wenig verrückt erscheint, aber es gibt so viele gute Erinnerungen und einzigartige Dinge, die ich erfahren konnte.

Hast du ein Lebensmotto?

Ich lebe nach der Devise: „hart arbeiten“, „an sich glauben“ und vor allem „Risiken eingehen“. Ich denke, diese Worte zeigen wer ich bin, sei es in meiner Persönlichkeit oder in meiner Lebensweise. Ich habe immer sehr hart gearbeitet und immer selbst entschieden, was ich tun wollte, oft gegen die Ratschläge meiner Freunde und Familie, die immer versucht haben, mich zu vernünftigsten Dingen zu drängen. Aber ich denke, dass das Leben nicht dazu da ist, vernünftig zu sein und dass man wissen muss, dass man Risiken eingehen muss, um einzigartige Erfahrungen machen zu können.

Wow, was für ein Körper. Verrate uns dein Geheimnis…

Ich denke, nach den vorherigen Antworten, ist es ziemlich klar… da gibt es kein Geheimnis. Das Wichtigste ist, zu wissen, wie man eine Routine entwickelt. Man muss sich nur eine Stunde am Tag nehmen – regelmäßig. Für mich ist es viel mehr als eine Stunde am Tag… Vor allem ist es eine Leidenschaft. Aber es war auch lange Zeit meine Therapie. Wenn ich trainiere, ist es eine Herausforderung mit mir selbst, ich bin sehr perfektionistisch und suche sehr oft nach neuen Herausforderungen. Ich mag es nicht, zu bequem zu sein, ich brauche diesen Kampf mit mir selbst, um weiter zu lernen und ständig das Beste aus mir herausholen zu können. Dies verursacht einen Schneeballeffekt bei Menschen um einen herum. Das ist etwas, was ich zuerst nicht realisiert habe. Nach und nach kamen Leute und fragten mich um Rat, interessierten sich für meine Mentalität, meine Denkweise, im Übrigen wie ich trainiere. Das war der Punkt, an dem ich in der Lage war, meine Community zu bilden, mit der ich so ehrlich wie möglich bin – um diesen Kampf, den ich mit mir selbst habe, zu teilen und ihn in eine positive Bewegung umzuwandeln, um den Menschen etwas zu geben.

Für welches Problem wärst du die Lösung?

Ich denke, ich kann bei vielen Dingen nützlich sein, weil ich schon immer diese Neugier hatte, ständig lernen zu wollen. Um ehrlich zu sein, selbst als ich klein war, habe ich sehr selten um Hilfe gebeten… Ich denke und hoffe, die Lösung für Vieles zu sein.

Wofür bist du bei Freunden und Familie berühmt?

Ich denke, ich bin die Person, die von meiner Familie Freunden gerne um Rat gebeten wird. Ich bin bekannt für meinen Mut und diese Leidenschaft, die mich immer wieder außergewöhnliche Dinge erleben lässt, die ich mit ihnen teilen kann. Ich verbreite sehr gerne Freude und gute Laune. „Du hast immer die richtigen Worte“ wird mir sehr oft gesagt und das kommt in meinem täglichen Leben mit meinen Freunden und meiner Familie sehr oft vor.

Wo siehst du dich 2030?

Ich möchte mein Geschäft weiter ausbauen. Die Erweiterung meiner Community in den sozialen Medien. Eine „Marke“ des Vertrauens werden, um geistiges, aber auch körperliches Wohlbefinden zu teilen. Vor allem möchte ich meine Leidenschaft für das Reisen nicht missen, ich möchte weiterhin von allem lernen. Aber um Ihre Frage direkt zu beantworten, sehe ich mich im Jahr 2030 genauso glücklich wie heute, aber mit mehr Erfolg bei meinen Projekten, die bereits angeschoben sind.

Facts

Zodiac sign: Virgo

Never have I ever: Give up on my dream

Favorite food: Home-made protein pancakes with maple syrup

If I was an animal, I would be: As the tattoo on my back – an eagle

I spend too much money on: Definitely food

Fate or Destiny: Destiny

Childhood hero: Son Goku from Dragon Ball Z

Superhero power I would like to have: Teleportation

Quentin Emery on:

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